Alter Schweiß zu neuem Preis…

….bietet die wirklich einzigartige Idee der Website Re-Shirt.net an.

Na ganz so schlimm ist es wohl nicht, trifft aber zumindest metaphorisch den Kern des Projektes. Man sucht ein Shirt ein von dem man sich trennen kann, erzählt hierzu die Geschichte (hatte ich beim “ersten Mal” an, klebte mir beim Motorradunfall auf der Haut, ist meine Großmutter drin gestorben oder aber war einfach mein erstes kooles Shirt auf dem nicht “Chewan” draufstand) und sendet es dort ein, die pappen nen Sticker mit der Story drauf und verkaufen es für ordentliche 25 Ami-Ocken.

Sicherlich ein guter Beitrag für die Umwelt und auch die Geschichte des Shirts wird erhalten wie es auch auf der Website treffend formuliert ist:

re-use

if you become a Re-Shirt user, type in your shirt code and keep on writing the story. the longer your shirt is in use the more it helps to keep existing cotton resources in circulation.
re-think

re-think
10,000 liters of water are needed to produce a new cotton shirt. Re-Shirts save resources in a completely new way. every Re-Shirt story makes a difference.

Der einzige Haken an der Sache ist das der Spender ausser dem Gefühl etwas für die Umwelt getan zu haben nix bekommt. Geht es nur mir so das ich 25 $ als Preis für die Geschichte eines Flohmarktshirts übertrieben finde? Da könnte ein guter Teil doch noch einmal für Spenden investiert werden, oder? Wenn ich mal die romatische Shirt-Geschichten-Augenwischerrei zur Seite stelle bleibt ein stinknormales Flohmarkt oder Ebayshirt für viel Geld. Ich schütze genauso die Umwelt nur das dass bei meinen Verkäufern eben nicht in der Sidebar erwähnt wird oder nicht per Zettel an den Tapeziertisch geklebt wurde. Denkt drüber nach…

via Karmakonsum und Alles was gerecht ist