Ethikbank III – Die Freundlichkeit…

ethikbank postkarte

Vor einigen Tagen erreichte mich diese originelle Karte von der Ethikbank. Handgeschrieben mit Nummer, falls mich mal “der Schuh drückt”. Das ist freundlicher anti-mechanisierter Kundenservice. Nur die Aussage des Kartenmotivs hat mich lange zum grübeln gemacht. Soll ich es so deuten das die Ethikbank auf meine Mäuse aufpasst? Oder wartet das es endlich die Mäuse kommen? Man weiß es nicht und ein bisschen Raum für Interpretationen ist in unserer vorgefertigten, einfachen Plastikwelt gar nicht mal verkehrt.

Müllwühlen als Form des Protests: Freeganer

freeganEssen wegwerfen das noch einwandfrei ist? Das geht mal gar nicht, denkt sich mein Freund Harpo* wenn er wieder auf seinen Beutezügen ist. Er ist Freeganer, was bedeutet das er denn Müll von Supermärkten durchforstet um dort Lebensmittel zu finden die absolut einwandfrei sind und oft sogar noch einige Tage bis zum Mindesthaltbarkeitsdatum haben. Denn die Praxis im Hygienewahn der Kunden und der besorgten Chefs Lebensmittel wegzuwerfen die noch absolut in Ordnung sind ist gang und gebe. Sicherlich wird heutzutage auch vieles an die Tafeln und ähnliche Organisationen weitergegeben aber ein großer Teil landet da wo ihn sich niemand mehr holen möchte – auf dem Müll. Continue reading Müllwühlen als Form des Protests: Freeganer

Leo Hickman machts wieder – "Und Tschüss!"

Leo Hickman, Autor des Ethikkonsum-Klassikers “Fast nackt. Mein abenteuerlicher Versuch, ethisch korrekt zu leben” hat wieder zugeschlagen und ein neues Buch veröffentlicht. Während es in Fast Nackt um den ethischen Konsum im Alltag mit Familie ging ist Und tschüss! eine Art globaler Reiseführer für ökorrektes Reisen. Auf seinen Streifzügen rund um die Welt schaut er hinter die Kulissen unseres Reisekonsums und spricht mit Touristenmanagern und Kellnern, mit Souvenir-Verkäufern und Prostituierten, mit Umweltschützern und Hoteliers, mit Zimmermädchen und Lokalpolitikern.