Schiefer Turm von Pisa sorgt für besonderes Erlebnis

Der schiefe Turm ist wohl etwas, von dem jeder gehört hat und den jeder einmal in seinem Leben besichtigen möchte. Er ist das bekannteste schiefe Gebäude der Welt und ein Wahrzeichen der Stadt Pisa. Ursprünglich wurde der Turm als Glockenturm für den Dom geplant. 1173 hat sich der Stumpf aufgrund eines Grabenbruchs geneigt, was dazu führte, dass man den Bau für die nächsten 100 Jahre unterbrach. Die Schieflage des Turmes beträgt ungefähr 3,97°. Später wurde der Turm zum UNESCO Welterbe erklärt.

 

Trotz und gerade auch wegen der Schieflage kann man die einzigartige Architektur dieses Turmes genießen. Man bedenke, dass dieser Turm trotz seiner Schieflage 14.200 t wiegt und mit dem seltenen Carrara-Marmor angefertigt wurde. Es befinden sich sogar sieben Glocken in dem Turm die aber nur sehr selten aufgrund der Umsturzgefahr läuten.

 

Früher flüchten auch hohe Beamte des Klerus in den Turm, um sich vor Gefahren zu schützen. Man konnte sich in diesem Turm regelrecht verbarrikadieren und dafür sorgen, dass äußere Eindringlinge nicht in den Turm gelangten. Ebenfalls sehr hervorzuheben ist die reichhaltige Ornamentik und die 30 Säulen auf jedem Stockwerk. Nachdem der Turm 1990 für Besucher gesperrt werden musste, da die Schräglage zu viele Gefahren aufwies, wurde dieser zwölf Jahre lang saniert. Danach hat man es geschafft, diesen wieder um 44 cm aufzurichten. Seitdem ist der Turm wieder für Touristen in kleinen Gruppen begehbar. Wer etwas sehr besonderes erleben möchte, ist bestens beraten, den schiefen Turm von Pisa zu bewundern und mit anderen Reisezielen zu kombinieren.

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