Wohnungsauflösung und Entrümpelung

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Der Tod gehört zum Leben. Manche Menschen werden plötzlich und unerwartet aus dem Leben gerissen. Unfälle und plötzliche schwere Krankheiten sind aber zum Glück nicht der Regelfall. Meist stirbt man nach einem langen und hoffentlich erfülltem Leben. Allerdings hat sich unsere Gesellschaft gewandelt. Während man früher im Kreise der Familie alt wurde und schließlich starb zieht es heute die neue Gerneration oft weit von daheim. Wir haben wenig Zeit für einander und so ist man heute im Alter meist alleine und auf sich gestellt. Stirbt man schließlich, dann gibt es, bis auf ein paar Erinnerungsstücke, nichts vom Hausrat, der noch gebraucht wird. Eine Wohnungsauflösung wird also oft zu einer Entrümpelung und das meiste wird entsorgt.

Der abgeschaffte Altenteil

Unser Leben hat sich dramatisch verändert. War es früher üblich, dass Generationen zusammenlebten und die Jungen sich um die ältere Generation kümmerte, so geht heute jede Generation ihren eigenen Weg. Eltern, wie Kinder streben danach, dass die jeweils nächste Generation es besser hat, als die letzte. So tritt man meist nicht mehr in die Fußstapfen der Eltern. Nachdem man die Ausbildung der Kinder finanziert hat heißt es meist Abschied nehmen. Es gehört auch zu unserem heutigen Leben, dass man dort wohnt, wo es Arbeitsstellen gibt. Die Eltern bleiben dann alleine und man sieht sich nur noch an Familienfesten. Der heutige Alltag beansprucht uns und so leben die eigenen Kinder ihr eigenes Leben. Verbrachten die Eltern ihren Lebensabend früher im Altenteil und wurden von den Kindern mitversorgt, so müssen sie heute im Alter weitgehend für sich selbst sorgen. Klappt das nicht mehr, werden sie von bezahlten Pflegekräften daheim, oder im Altersheim versorgt.

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Professionelle Altenbetreuung ist heute weit verbreitet

Was vom Leben bleibt

Im Laufe eines langen Lebens umgibt man sich immer mehr mit Besitz. Man besitzte eine Wohnung, oder vielleicht ein eigenes Haus. Das Auto, aber auch Möbel werden angeschafft und natürlich gibt es auch Kleidung und Hausrat, die man Tag für Tag braucht. Dazu kommen Erinnerungen und Dekoration, die man über die Jahre anschafft. Kleinigkeiten, an denen man hängt, Dinge, die mit Erinnerungen an liebe Menschen und schöne Zeiten verbunden sind. Besitz, der uns ausmacht und der ein Teil von uns ist. Geht das Leben zu Ende bleibt viel Besitz. Viel, das in den meisten Fällen nicht mehr gebraucht wird. Die Erben stehen dann vor einer großen und meist schwierigen Aufgabe.

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Den Kleiderschrank einer verstorbenen zu räumen ist stark belastend

Schwere Aufgabe

Eine Wohnung voller Erinnerungen an die verstorbene Person, muss geräumt werden. Eine Wohnungsräumung ist für nahe Angehörige eine sehr belastende Situation. Es hängen viele Erinnerungen an den Möbeln. Die Kleidung der verstorbenen Mutter zu sortieren ist oft ein schwieriges Unterfangen. Eine professionelle Entrümpelung kann diese Situation viel leichter machen. Speziell in einer Mietwohnung steht man, neben der emotionalen Belastung, auch vor einer finanziellen Herausforderung. Je länger man für die Wohungsräumung braucht, umso länger muss die Mieter weiterbezahlt werden. Da der Mietvertrag mit dem Tod der Mieterin, oder des Mieters endet, steht man ohnehin unter Zeitdruck.

Erinnerungen

Auch wenn viele Gefühle und Erinnungen an den einzelnen Stücken hängt, ist es nicht möglich alles zu behalten. Es empfiehlt sich daher, einzelne Stücke auszuwählen und sich vom Rest zu trennen. Auch wenn es schwer fällt gibt es meist keine Alternativen. Bezahlt man für die Wohnungsauflösung einen Experten, dann spart man Zeit und Nerven. Man bringt die belastende Situation rasch hinter sich und kann sich auf die eigentliche Trauer konzentrieren und den Verlust aufarbeiten. Allerdings kann man für sich selbst auch etwas aus dieser Situation mitnehmen. Das Ende des Lebens ist unausweichlich und man kann keinen Besitz mitnehmen. Das letzte Hemd hat keine Taschen, sagt ein Sprichwort.

Dem Tod ins Auge sehen

Es ist ein Zeichen von Größe, wenn man seinem Schicksal in die Augen sieht. Selbstständig zu leben und im gewohnten Umfeld so lange, wie möglich, seinen Lebensabend zu genießen ist anstrebenswert. Geht es aber nicht mehr, dann sollte man beginnen, sich von Dingen zu trennen. Als alter Mensch ist es schwierig eine große Wohnung voller Besitz sauber zu halten. Was wäre also naheliegender, als einen Teil seines Besitzes bereits zu Lebzeiten abzugeben. Viele Erinnerungen auf der einen Seite, aber auch Ballast, den wir mit uns herumschleppen auf der anderen Seite. Der letzte Lebensabschnitt ist ein neuer Teil unseres Lebens. Bereitet man sich verantwortungsbewußt darauf vor, kann man seinen Erben viele Probleme ersparen.

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Hat man alles geregelt kann man die Hände in den Schoss legen und den Lebensabend unbeschwert genießen

Selbstbestimmtes Lebensende

Es geht nicht darum schon zu Lebenszeiten eine Wohnungsauflösung zu organisieren und sich zum Sterben zurückzuziehen. Ist man aktiv und gesund, gibt es keinen Handlungsbedarf. Trotzdem ist die Möglichkeit sich schon frühzeitig auf die letzten Jahre vorzubereiten, gegeben. Ist man fit und geistig frisch, ist die Planung des eigenen Lebensendes eine gute Idee. Welche Form der Bestattung wählt man? Wie soll die Trauerfeier ablaufen? Es gibt viele Dinge, die man seinen Nachkommen abnehmen kann. Ist man tot, kann man sie nicht mehr unterstützen. Ist für alles gesorgt, gibt es Geld für die Bestattung, ein klares Testament, das alle Angelegenheiten regelt, dann ist es einfacher für die Angehörigen, die sich um die Wohnungsauflösung kümmern. Ein geordneter Umzug in betreutes Wohnen kann für alle ein positiver Schritt sein.

Lebens- und Wohnungsauflösung

Die notwendigen Arbeiten nach dem Tod sind unumgänglich. Einige schwere Wege warten auf die Angehörigen. Der Besitz muss durchsucht und größtenteils entsorgt werden. Man hat die Möglichkeit seinen Nachkommen einen Teil der Arbeit abzunehmen. Schenkt man bedeutungsvolle Erinnerungsstücke bereits zu Lebzeiten weiter, ist das für beide Seiten einfacher. Bestimmt man selbst, was mit dem eigenen Besitz passiert, müssen sich die Kinder und Verwandte nicht darum kümmern. Trennt man die Erinnerungsstücke rechtzeitig von dem, was bei einer Wohnungsauflösung entsorgt, oder verwertet wird, kann man selbst über das entscheiden, was bleibt.

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Schmuck kann man verschenken und so dafür sorgen, dass er bei der Wohnungsräumung nicht verloren geht

Geld und Schmuck

Besonders wichtig ist in diesem Zusammenhang, kein Geld daheim zu verstecken. Oft finden sich bei einer Wohnungsauflösung größere Geldbeträge. Hält man es für absolut notwendig, Bargeld daheim zu verstecken, muss ein vertrauenswürdiger Angehöriger unbedingt eingeweiht werden. Noch besser ist es, wenn man Details zusammen mit dem Testament ablegt. Ein Testament ist eine ausgezeichnete Möglichkeit, seinen letzten Willen festzulegen. Wer soll welche Gegenstände bekommen. Zwar gibt es gesetzliche Vorgaben für eine Pflichtteil, trotzdem kann man über die Verteilung des eigenen Besitz nach dem Tod verfügen. Wichtig für die Gültigkeit des Testaments ist es, dass es entweder handschriftlich verfasst ist, also komplett von Hand geschrieben, oder notariell beglaubigt wurde. Auf jeden Fall muss ein Testament ein Datum und die Unterschrift tragen. Schwierig ist es dann, wenn in Frage gestellt werden kann, ob man die Tragweite des Testaments bei der Erstellung begreifen konnte.

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Das Testament muss handschriftlich und bei vollem Bewußtsein aufgesetzt werden

Rechtzeitig Handeln

Hat man eine Diagnose über eine Demenzerkrankung kann das Testament angefochten werden. Das Testament bereits rechtzeitig, also schon in jungen Jahren aufzusetzen, empfiehlt sich daher. Wer ganz sicher gehen möchte, dass das Testament auch gültig ist und nicht angefochten werden kann, für den ist ein Berater zu empfehlen. Rechtsanwälte können auch für die Erstellung eines rechtssicheren Testaments beauftragt werden. Auch kann man ihnen die Vollstreckung übertragen. Das ist in den meisten Fällen aber nicht nötig. Hat man Bedenken, dass sich die Erben streiten könnten, kann eine Testamentsvollstreckung aber sinnvoll sein. Sind die eigenen Kinder noch Minderjährig, wenn man das Testament verfasst, dann kann auch der Vormund nach dem Tod beider Eltern im Testament geregelt werden.

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Der Tod ist ein Fixpunkt im Leben. Ihn gelassen zu erleben ist das Beste, was uns passieren kann

Zufrieden sterben

Sich mit den Tatsachen rechtzeitig auseinanderzusetzen kann ein wichtiger Prozess des Loslassens sein. Das unabwendbare Ende ist umso schlimmer, wenn man nicht bereit ist und noch unerledigte Dinge zurückbleiben. Plötzliche Krankheit, oder Unfall kann jeden von uns plötzlich aus dem Leben reißen. Ist man vorbereitet und hat das meiste geregelt, dann kann man damit den Hinterbliebenen viel Arbeit abnehmen. Eine Wohnungsräumung ist immer eine große Belastung für Kinder und Verwandte. Hat man sich rechtzeitig von unnötigen Dingen getrennt und wertvolle Stücke entweder weitergegeben, oder ordentlich und leicht auffindbar bereitgestellt, dann kann auch die Wohnungsräumung ein einfacher Schritt sein.

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